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Schiefbahner Düvel

Die im 18. Jahrhundert angeschaffte Feuerlöschhanddruckpumpe genannt der „Düvel.

Gebaut wurde er nach heutigen Erkenntnissen zwischen 1780 und 1820 und bei der Feuerwehr Schiefbahn 1874 in Dienst gestellt. Später diente er in Mönchengladbach und Grefraht, bis er irgendwann zerstört in einer Scheune in Anrath abgestellt und vergessen wurde. Per Zufall wurde er Anfang der 1970er Jahre dort wiederentdeckt und druch den Löschzug Schiefbahn in liebevoller Arbeite restauriert. Nach dem 100jährigen Bestehen das Löschzuge stand der Düvel viele Jahre im Schiefbahner Heimatmuseum und konnte dort von unseren Bürgern besichtigt werden. 2009 wurde der Düvel zurück ins Gerätehaus geholt. Für die Kameraden der Ehrenabteilung, sowie für die aktiven Kameraden war klar, die 125-Jahr-Feier als Anlass dafür zu nehmen, den Düvel zu erneut zu restaurieren. Er wurde komplett auseinander gebaut. Staub und Dreck wurden mit Heißwasserhochdruck entfernt. Auch neue Räder mussten her. Diese wurden in Bayern bei einem Stellmacher (genannt Wagner) angefertigt. Zu guter letzt wurde der Düvel wieder zusammengebaut und mit heißem Leinöl zweimal gestrichen. Nach all den vorher genannten Tätigkeiten wird er nun wieder 3 Generationen überstehen. Nachdem der Düvel lange Jahre in der Obhut des Heimatvereines war, hat er nun im neu gebauten Feuerwehrgerätehaus einen besonderen Ehrenplatz. Schließlich ist er eine der ältesten und funktionsfähigsten Feuerspritze Deutschlands. Der Düvel wird noch immer zu Schauübung eingestzt  wie beispielsweise bei Jubiläen und Wettbewerben alter Handdruckspritzen. Hier belegt der alte Düvel, geführt von jungen Feuerwehrmänner immer noch vorderste Plätze. 

Die im 18. Jahrhundert angeschaffte Feuerlöschhanddruckspritze wurde für das Jubiläumsjahr 2011 zu neuem Glanz gebracht. 

Der Düvel 1986

Der Düvel bei einer Übung auf dem Jahnplatz im Jahre 1976

Der Düvel in den 1960er Jahren